1-2-3-Ab geht’s! Zünden wir die 1.Story Rakete diese Jahr.

Was soll mir das Erlebnis verraten? Kennst du das? Du willst den Termin pünktlich erreichen. Du willst deinen Bus unbedingt noch schaffen und dann so was?
Ausgerechnet jetzt. Was ich meine? Gestern Abend ist es erst passiert.
Bevor ich mit meiner Geschichte beginne, möchte ich Dich und den ersten Sonntag des Jahres feierlich begrüßen. Prosit, lass uns anstoßen. Auf ein abenteuerliches Jahr 2019!
Vielleicht beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt?
Wer weiß, welche Überraschungen uns die nächsten
Monate zurechtgelegt werden…wer weiß, wer weiß.

2019 wird ein guter Jahrgang!

Einen magischen Moment erlebte ich gestern Abend.
Ich wünsche Dir viele solch schöner kleinen Episoden in Deinem Leben.
Was ist passiert, fragst Du?
Warum immer ich, waren meine Gedanken, als ich aus dem Zug ausstieg. Ich beratschlagte mich (quasi mit mir selbst). Soll ich es hinnehmen? Soll ich rennen? Womöglich umsonst mich abhetzen? Oder habe ich eine kleine Chance, die es wert wäre zu nutzen? Mein Zug hatte gestern Verspätung. Das heißt theoretisch als logische Konsequenz, ich erreiche in der Regel meinen Anschlussbus dann auch nicht. Das wiederum heißt 30min an einem windigen Ort im Halbdunkeln auf den nächsten Bus warten müssen.

Vielleicht habe ich ja doch Glück.

Ein kurzer Gedanke.Ein kleiner Hoffnungsschimmer erwärmt mein Herz sanft.
Ich motivierte mich durch die glückliche Vorstellung im Kopf meiner Zielerrreichung. Die Macht der Gedanken. Schnell bündelte ich all meine Kräfte und begann zu flitzen. Während ich rannte, überschlug ich in Windeseile meine realen Chancen.
Also, zweimal um die Ecke. Plus einmal gerade aus und dann würde ich bereits den Bus sehen. Oder eben nicht. Voll motiviert renne ich um die Ecke.
An der zweiten Ecke gehe ich normalerweise sehr gern vorbei.
Seit Jahren schon gehe ich fast jeden Tag den gleichen Weg.
An den großen Schaufensterläden eines Fotografen vorbei.
Normalerweise schlendere ich gemütlich an den zahlreichen kleinen
und großen Bildern, mit den verschiedensten Motiven, mit oder ohne Bilderrahmen vorbei. Ich genieße die Kunst und bewundere den Künstler umso mehr. Eigentlich sind wir Kollegen, denke ich jedes Mal.
Stille Momentaufnahmen.
Er erzählt Geschichten durch die Kamera. Ich wiederum durch Text und Ton. Erstaunlich, wie viel er berichten kann ohne ein gesprochenes Wort.
Aber gestern hatte ich keine Zeit.

Ein Schattenbild anno 21.Jahrhundert

Ich peilte mit schnellen Schritten die zweite Ecke an, während ich erwartungsvoll Richtung Bushaltestelle blickte, hoffte ich inständig
er möge noch dastehen.
Und dann passierte es.
Statt mein Bus rückte zunächst unerwartet ein Foto in mein Sichtfeld. Ich sah das Bild und blieb plötzlich stehen. Ich konnte nicht anders. Meine Neugierde war geweckt. Mein Bus war vergessen.

Was war so besonders an dem Foto?

Schwer zu sagen. Schwarz-weiß Fotos wurden immer wieder mal ausgestellt. Aber so eins? Wie dieses hier? Nicht, dass ich wüsste.
Ich trat näher heran und schaute mir das Foto an.
Erst vor kurzem entdeckte ich eine Künstlerin aus dem 18.Jahrhundert.
Zu einer Zeit, wo Frauen nicht erfolgreich sein durften, war sie in Europa sehr bekannt gewesen. Genau durch solche Bilder. Zumindest so ähnlich.

Scherzhafter weise würde ich sagen:

Was hier im Schaufenster hängt ist ein modernes Schattenbild aus dem 21. Jahrhundert. Jedem zugänglich.
Die sensationellen Scherenschnittbilder von Luise Duttenhofer (geb. 1776) hingegen liegen sicher verwahrt in einem Archiv. Meines Wissens in Marbach.
Schmunzeln muss ich bei dem Gedanken an Goethe. Der meinte nämlich so sinngemäß, dass kein Fremder am Hause vorbei ziehen durfte ohne dass man ihn an die Wand vorher geschrieben hätte. Schattenbilder waren zu seiner Zeit damals selbstverständliche Gesellschaftsspiele.
Was soll mir das Erlebnis sagen?
Das ich die Episode Nr.77 mir nochmal anhören sollte, wo ich über Luise Duttenhofer berichtete. Oder, dass ich das Archiv in Marbach besuchen sollte?

Was ist die Moral der Geschicht?

Manchmal wiederholt sich von früher, dass:
Zuerst modern, dann altmodisch, plötzlich das „Das-Gewisse Etwas“!
Das Leben mit seinen Höhen und Tiefen,
So wie besungen, das Lied mit den Brücken, den sieben!
Über sieben Brücken mußt du gehn,
immer mal wieder dunkle Jahre überstehn…
Bis…wie mag das Lied weitergehn?
Nach der kalten, kommt die warme Zeit. Wo wir in voller Blüte stehn.

gereimte Weisheiten a la Manu (Manuela Degenhardt)

In diesem Sinne alles Liebe. Deine Manu
Das Foto, was mich an Goethe und an Luise Duttenhofer erinnern ließ, kannst du mit diesem Link anschauen.
Siehe Link►077 Luise Duttenhofer- Eine bedeutende Scherenschnittkünstlerin

Episode Nr. zur Erinnerung im StoryPodcast:

077 Luise Duttenhofer- Eine bedeutende Scherenschnittkünstlerin
Was lernen wir aus der Geschicht?
Ohne Luise Duttenhofer gäbe es
diese einzigartigen Scherenschnitte nicht!
►077 Luise Duttenhofer- Eine bedeutende Scherenschnittkünstlerin

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